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Conférence de Luigi Nuzzo (Université du salento) : « La gestion de l’altérité. Colonialisme et droit international dans l’Europe du XIXe siècle » (Lille, 12/06/2015)

lundi 1er juin 2015, par Dominique Taurisson-Mouret

  • A 10h, Salle Guy Debeyre, Lille 2 – 1, place Déliot – 59000 Lille

Autour du livre de Luigi Nuzzo (Université du Salento), Origini di una scienza.. Diritto internationale e colonialismo nel XIX secolo, Frankfurt am Main, Klostermann, 2012

« Das Buch erzählt von den paradoxen Anfängen des Völkerrechts im 19. Jahrhundert und von den zweideutigen Beziehungen, die es zum europäischen Kolonialismus unterhielt. Im ideellen Rahmen einer weiterhin einheitlich gedachten internationalen Rechtsordnung suspendierte der Westen die Anwendung des Völkerrechts Asien und Afrika gegenüber und vertraute auf das Konsular- und Kolonialrecht. Die neue juristische Wissenschaft stellte sich selbst als historisch, christlich, systematisch und positiv dar. Sie erhob sich zur Maßeinheit der zivilisierten Welt und machte aufgrund ihrer christlichen Wurzeln eine universale Berufung geltend. Dies sollte die Grenzen des Abendlandes überwinden und die Unterschiede zwischen uns und den anderen ausgleichen – und produzierte diese zwangsläufig selbst. »

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